
Wie wirken finanzielle Anerkennungsformen im Ehrenamt?
Ihre Erfahrung hilft,
Ehrenamt besser zu verstehen.
Egal ob engagiert oder (noch) nicht.
Dauer: ca. 12–15 Minuten
Zielgruppe: alle Menschen ab 16 Jahren.
Ihre Erfahrungen und Einschätzungen helfen dabei zu verstehen, was freiwilliges Engagement heute wirklich stärkt – nehmen Sie sich 10-15 Minuten Zeit und machen Sie mit.
Wie verändert Geld das Ehrenamt?
In vielen Bereichen kommen inzwischen Aufwandsentschädigungen, Pauschalen oder Einsatzvergütungen zum Einsatz – von der Jugendarbeit bis zum Katastrophenschutz.
Doch es ist kaum erforscht, wie Ehrenamtliche selbst diese Entwicklungen wahrnehmen:
• Stärkt Geld die Motivation?
• Ermöglicht es mehr Teilhabe?
• Verändert es die Sinnlogik oder Identität des Helfens?
In dieser Studie wird untersucht, welchen Einfluss finanzielle Anerkennung auf freiwilliges Engagements hat – und welche Formen der Anerkennung als passend, fair und unterstützend erlebt werden.

Diese Untersuchung entsteht im Rahmen eines externen Dissertationsprojekts an der
Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, Arbeitsbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit.
Timon Schlemelch, M.A.
• Trainer in der Breitenausbildung bei der Johanniter-Unfall-Hilfe Freiburg
• Vorsitzender des Fachausschusses Ehrenamtlicher Dienst, Mitglied im Präsidium des DRK Landesverbands Baden
Projektleitung
Universität Freiburg, Theologische Fakultät,
Arbeitsbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit
E-Mail: info@schlemelch.eu
Die Studie untersucht, wie finanzielle Anerkennung das Ehrenamt beeinflusst.
Unter anderem geht es um folgende Fragen:
• Unterstützt Geld das Engagement oder verändert es die Motivation?
• Was empfinden Ehrenamtliche als faire Anerkennung?
• Wann hilft eine Aufwandsentschädigung – und wann irritiert sie?
• Wie erleben Engagierte und Nicht-Engagierte diese Entwicklungen?
Ziel ist, besser zu verstehen, wie Ehrenamtliche selbst Geld im Engagement deuten – und wie Organisationen Anerkennung so gestalten können, dass sie freiwilliges Engagement stärkt.
Caritaswissenschaft ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das Helfen, Solidarität und Engagement aus theologischer, sozialwissenschaftlicher und ethischer Perspektive untersucht.
Sie befasst sich u. a. mit:
• freiwilligem und professionellem Helfen
• Motivation und Identität im Ehrenamt
• sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe
• Strukturen sozialer Einrichtungen und Wohlfahrtsverbände
Kurz gesagt:
Caritaswissenschaft erforscht, was Menschen bewegt, anderen zu helfen – und wie solidarische Praxis heute gestaltet werden kann.
Ehrenamt trägt zentrale Bereiche unserer Gesellschaft. Trotzdem gibt es kaum Daten dazu, wie Helfende selbst den Umgang mit Geld erleben.
Eine solide Datenbasis hilft:
• Organisationen, Anerkennungskultur zu verbessern
• Politik, fundierte Entscheidungen zu treffen
• Engagierte vor unfairen Strukturen zu schützen
• Teilhabe für Menschen mit wenig Ressourcen zu ermöglichen
Alle Personen ab 16 Jahren aus Deutschland, unabhängig davon, ob sie sich aktuell engagieren oder nicht. Teilnehmen können:
• aktive Ehrenamtliche
• ehemalige Engagierte
• Menschen ohne bisheriges Ehrenamt
• Mitglieder von Vereinen und Hilfsorganisationen
• Ersthelfer*innen und Interessierte
– und viele mehr.
Alle Perspektiven sind wertvoll.
Die Befragung umfasst:
• Fragen zu Motivation und Engagementbereitschaft
• Einschätzungen zu Formen der Anerkennung (mit und ohne Geld)
• kurze Szenarien aus dem Ehrenamt (A/B-Vergleiche)
• Bewertung von Fairness, Freiwilligkeit und gesellschaftlichen Erwartungen
• einige demografische Angaben (z. B. Alter, Geschlecht, Postleitzahl)
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
Es geht ausschließlich um Ihre persönliche Sicht.
Die Teilnahme ist vollständig anonym:
• keine Erhebung von Namen
• keine E-Mail-Adressen
• keine seperate Speicherung der IP-Adressen
• keine Rückschlüsse auf einzelne Personen
• Alle Daten werden ausschließlich wissenschaftlich genutzt und in aggregierter Form veröffentlicht.
Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Nach Abschluss der Datenerhebung Ende 2026 wird auf dieser Website eine kurze, verständliche Ergebniszusammenfassung veröffentlicht. Die gesamte Dissertation ist auf einen Zeitraum von vier Jahren angelegt.
Teilen Sie Ihre Sicht auf ehrenamtliches Engagement!